Die klassische Google-Suche verliert an Boden — nicht weil weniger gesucht wird, sondern weil sich verändert, wie gesucht wird. Prognosen gehen davon aus, dass das Volumen klassischer Suchanfragen bis 2026 spürbar zurückgehen könnte, weil immer mehr Menschen stattdessen direkt KI-Assistenten wie ChatGPT fragen. ChatGPT zählt inzwischen mehrere hundert Millionen wöchentlich aktive Nutzer, und auch Googles eigene KI-Zusammenfassungen (AI Overviews) erreichen mittlerweile einen sehr großen Teil aller Google-Nutzer weltweit.
Was das praktisch bedeutet
Wenn jemand heute „Handwerksbetrieb in Ludwigsburg für X“ in ein KI-System eingibt, bekommt er eine direkte Antwort — keine Liste blauer Links zum Durchklicken. Ob Ihr Unternehmen dabei überhaupt als Quelle genannt wird, hängt davon ab, ob Ihre Website inhaltlich klar, aktuell und strukturiert genug ist, damit KI-Systeme sie als vertrauenswürdige Quelle erkennen und zitieren. Das ist ein neues Fachgebiet mit eigenem Namen: GEO, Generative Engine Optimization — die Weiterentwicklung der klassischen Suchmaschinenoptimierung (SEO) für die KI-Ära.
Der Haken an einem guten Google-Ranking
Ein gutes Google-Ranking allein reicht nicht mehr automatisch aus. Interessant dabei: Seiten, die in KI-Antworten als Quelle zitiert werden, verzeichnen sogar zusätzlich höhere Klickraten aus der klassischen Suche heraus. Sichtbarkeit in der einen Welt stärkt also auch die andere — wer hier den Anschluss verliert, verliert ihn an beiden Fronten gleichzeitig.
